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Covid-19: The day after?

Über unseren „Aufruf zum Dialog“ wollte ich gemeinsam mit Sepp Kusstatscher zu einem offenen und ehrlichen Informationsaustausch zu Covid-19 einladen. Unsere Absicht war es, die öffentliche Auseinandersetzung zum Lockdown, zum Impfen, zu möglichen alternativen Therapien sachlich und fair zu gestalten.

Doch wie in einer Kriegslogik preschen die Regierungsmaßnahmen wie Panzer über all das hinweg, was Fragen und Zweifel sind. Ohne ausreichende Begründung, ohne offene wissenschaftliche Konfrontation, ohne Berücksichtigung der vielen Kollateralschäden in Menschen und Gesellschaft.

Mich persönlich beschäftigt nun vor allem die Frage: Wie geht es nach Covid-19 weiter? Gibt es ein gewohntes „Morgen“, das an die Vor-Covid-Zeit reibungslos anknüpfen kann?

Antworten darauf sind eng verknüpft mit der Frage zur Entstehung bzw. dem Management der Pandemie: War alles nur ein „schrecklicher Zufall“ der Evolution?   Waren Unvorsichtigkeit und Überheblichkeit mit im Spiel, wie bei Goethes Zauberlehrling?

Haben möglicherweise wirtschaftliche und politische Spekulationen Prozesse eingeleitet, von denen es kein Zurück mehr gibt?

Ich bin mir bewusst, dass diese Fragen ein delikates Terrain betreten, weil sie gleich in die Ecke der „Verschwörungstheorien“ zu führen scheinen.

Vom Begriff „Verschwörung“ habe ich mich immer wieder distanziert, weil ich keine Beweise, lediglich Indizien dafür bringen könnte. (Gespräch mit Wolfgang Mayr für das Onlineportal Barfuss

https://www.barfuss.it/artikel/%E2%80%9Edas-ist-coronismus%E2%80%9C

Allerdings glaube ich, dass es sehr wohl eine Machtkonstellation zwischen Finanzspekulanten, Pharmaindustrie, Digitalmacht und Politik gibt, die allesamt Gewinner der Covid-Pandemie sind. Ob dieses Konstrukt illegal ist oder „lediglich“ ethisch und politisch fragwürdig, sei dahingestellt.

Auf diese Machtkonstellation möchte ich nun etwas näher eingehen, wenn es auch in der Natur der Dinge liegt, dass solche Machenschaften und Allianzen vielfach im Trüben agieren.

Wer besitzt was? Wer kontrolliert wen? Die Tentakel des Finanzriesen Blackrock.

Die Eigentumsverhältnisse der Gesellschaften, auf die ich weiter unten eingehe, sind wenig transparent, drehen vielfach im Kreis, Gesellschaften zur Vermögensverwaltung unterliegen keiner Kontrolle, liegen im Schatten und werden deshalb auch als Schattenbanken bezeichnet.

Der Politikwissenschaftler Jan Fichtner von der Universität Amsterdam hat die großen Finanzakteure erforscht und ist zum Schluss gekommen: Die Einflussnahme läuft vor allem über Hintergrundgespräche. Man agiert im Sinne von Blackrock und anderer Kolosse, weil man weiß, dass man vielleicht einmal auf deren Wohlwollen angewiesen ist.

Als Quelle nehme ich Materialien aus Leitmedien, die allesamt zu Befürwortern der Covid-19 Maßnahmen zählen.

Beginnen möchte ich mit einem Beitrag aus der Wirtschaftszeitung „Il sole 24 ore“ mit  dem Titel: „Che cosa hanno in comune Pfizer, BlackRock, Facebook e le banche? „https://www.econopoly.ilsole24ore.com/2021/02/02/pfizer-blackrock-facebook-banche/

 

Der Autor Francesco Mercadante bezeichnet BlackRock als Briareos, ein schrecklicher Riese aus der griechischen Mythologie, mit 50 Köpfen und 100 Armen.

Ein Riese, der in seiner Rolle als Schattenbank an Facebook, Pfizer, AstraZeneca, Microsoft und vielen anderen Konzernen beteiligt ist. Er kontrolliert Banken (u.a. die italienische UniCredit, den MPS, Intesa, Telecom,) hat eine wichtige Rolle als „Berater“ im Europäischen Parlament, kann nach Belieben viele Länder in den finanziellen Bankrott bringen. 

Mercadante beschreibt im Artikel diese „selva oscura di quegli intrecci finanziari che caratterizzano il mondo del farmaco e dei vaccini anti-covid” und kommt zum Schluss “alla luce dell’accertato legame finanziario tra il settore farmaceutico, quello finanziario e quello dei social network, sorgono per lo meno dei dubbi in materia di vigilanza”.

Im Artikel wird dann auch ausführlich auf verschiedene illegale Tätigkeiten des Pharmakonzerns Pfizer eingegangen, der dafür auch zu hohen Geldstrafen verurteilt worden ist.

Auch im zweiten Link, den ich zur Lektüre empfehlen möchte, geht es um Blackrock.

Der ZDF-Bericht vom Jänner 2021 gibt einige Infos zu den Schattenbanken und die enge Koppelung an die digitalen Big 5: Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft; diese haben sich die wichtigsten Digital-Märkte unter sich aufgeteilt. https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/vanguard-blackrock-schattenbanken-google-100.html

Was mir im Kontext meiner Überlegungen besonders wichtig scheint: Die wichtigsten Aktionäre von BlackRock sind der Reihe nach Microsoft, Amazon und Facebook.

In den großen Pharmakonzernen und Impfstoffproduzenten (Pfizer, Moderna und Astrazeneca) gehört BlackRock zu den bestimmenden Aktionären. Bei Pfizer etwa ist Blackrock größter Aktionär.  Mit anderen Worten: Microsoft, Amazon und Facebook kontrollieren die Pharmakonzerne.

Auch aufgrund der pandemiebedingten Nachfrage nach Impfstoffen hat BlackRock – wie auch die damit verbundene Pharmaindustrie – im Vorjahr riesige Gewinne gemacht.

So schließt sich der Kreis: Diese Querverbindungen sind jederzeit nachprüfbar.

Eine solche Vernetzung von Finanzmacht, Digitalmacht und Pharmamacht hat es in Vergangenheit noch nie gegeben. Dazu kommt – und dies ist besonders bedenklich – die Vernetzung mit der Politik bzw. mit internationalen Einrichtungen, die – wie in der Covid-19-Situation – die Geschicke der Welt prägen.

Es ist unbestritten, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrer Finanzierung wesentlich von privaten Spendern abhängt. Diese Spender kommen aus der Welt der digitalen BIG 5, vor allem von den Stiftungen, die Bill Gates kontrolliert; d.h. aus der Welt von Blackrock & Co.

Noch vor der Pandemie hat die Berliner TAZ in einem Kommentar geschrieben: Die Gates-Stiftung hält Aktien von Nahrungsmittel-, Alkohol- und Pharmakonzernen“. Je höher deren Gewinne sind, desto mehr Geld hat die Stiftung. Die WHO müsste, entsprechend ihrem Auftrag, gegen das aggressive Marketing der Hersteller von Junkfood voller Zucker, Fett und Salz vorgehen. Sie würde damit aber an dem Ast sägen, auf dem sie sitzt. Nahrungsmittelkonzerne sorgen dafür, dass sich Übergewicht, Gefäßkrankheiten und Diabetes auf der ganzen Welt immer mehr ausbreiten, um anschließend mit der Pharmaindustrie die „Lösungen“ dafür gewinnbringend zu verkaufen. Die Eroberung der WHO durch Konzerne und Stiftungen ermöglicht auf diese Weise doppelten Profit, einmal bei der Verursachung von Krankheiten und dann an deren Behandlung.“

Die „Deutsche Wirtschaftsnachrichten“ hatten im April 2020 in einem Kommentar geschrieben: „Seit Jahren grassiert bei der Weltgesundheitsorganisation Verschwendungssucht und Inkompetenz. Hinzu kommt, dass die Organisation de facto von der Pharmaindustrie kontrolliert wird. Ein renommierter Epidemiologe hatte vor langer Zeit gesagt: „Mit Rhinoviren, RS-Viren und den meisten anderen dieser Erreger lässt sich kein großes Geld und kaum eine Karriere machen. Gegen Influenza-Viren hingegen gibt es einen Impfstoff. Da steckt das große Geld der Pharmaindustrie dahinter!“  

Hat die WHO unter diesen Voraussetzungen überhaupt die nötige Integrität und Glaubwürdigkeit, um von oben her die Geschicke der Welt und der Menschheit zu bestimmen?

Müsste vorher nicht geklärt werden, ob und wie Finanzspekulationen und Wirtschaftsinteressen Grundlage von Empfehlungen und Entscheidungen sind?

Unbestreitbare Tatsache ist – und dazu braucht es keine Verschwörungstheorien – dass es im Interesse der Wirtschafts- und Finanzwelt ist, möglichst viele Menschen weltweit in Abhängigkeit zu bringen, als Konsumenten und als Patienten.  Menschen, die sich selbst versorgen bzw. einen Großteil ihrer Konsumgüter auf dem lokalen und regionalen Markt erwerben, die einen gesunden Lebensstil wählen und kaum Medikamente brauchen, sind für die Megakonzerne uninteressant, daher auch nicht für die WHO.

Viele Politiker haben in Zusammenhang mit der Covid-Pandemie von der Notwendigkeit einer „Weltregierung“ gesprochen; doch ist eine solche unter demokratischen Bedingungen wünschenswert und machbar, wenn letztlich eine relativ kleine Personengruppe die Finanzströme, Digitalwelt, Wirtschaft und Gesundheit auf dem ganzen Planeten kontrollieren kann?

Nicht genug damit: Die hundert Arme des Briareus erstrecken sich auch auf Leitmedien, Universitäten, Forschungszentren und haben daher auch einen wesentlichen Einfluss auf das, was Menschen an Informationen erhalten. Letztlich auf das, was sie denken und wählen.

Ist in einem solchen Kontext „Demokratie“, wie wir sie in all ihren Sonnen- und Schattenseiten in den letzten Jahrzehnten kennengelernt haben, überhaupt noch möglich?

Viele Fragen zum „Morgen“ bleiben offen. Was sich in China in Zusammenhang mit Covid-19 an sozialer Kontrolle abzeichnet, ist menschenunwürdig und erschreckend. Dennoch sehen dies auch manche Politiker in unserem Lande als ideale Zukunftsperspektive.

 

Was kann der Einzelne, was können lokale und regionale Gemeinschaften tun, um sich – zumindest teilweise – diesem globalen Spinnennetz zu entziehen? Um den Spielraum für ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu erweitern?

Diese Fragen möchte ich in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam mit anderen Menschen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis vertiefen.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Arno Teutsch

www.arnoteutsch.org

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Dialogo in un’ epoca infettata dal Covid-19 / Dialog in einer Covid-19 verseuchten Zeit

Dialogo in un’ epoca infettata dal Covid-19 (LINK)

 

Profondamente preoccupati per la crescente polarizzazione nella nostra società, dovuta al Covid-19, abbiamo promosso un invito al dialogo rivolto a tutti i cittadini della nostra provincia. Con l’obiettivo di superare gli steccati che si sono formati per le contrapposizioni e i traumi provocati da paure e insicurezze di varia natura.

Per adesioni: arno.teutsch@rolmail.net   sepp@kusstatscher.net

 


 

Dialog in einer Covid-19 verseuchten Zeit (LINK)

Besorgt über die zunehmende Polarisierung in unserer Gesellschaft in einer Covid-19 verseuchten Zeit  haben wir einen   „Aufruf zum Dialog“  an die Südtiroler Bevölkerung gerichtet. Wir möchten dazu beitragen,   durch ein Mehr an Dialogbereitschaft, durch Sachlichkeit und Respekt  die vielen Corona bedingten Risse, Spaltungen und Traumata zu überwinden.

Zur Unterstützung: arno.teutsch@rolmail.net   sepp@kusstatscher.net

 

 

 

Gesundheit ja, aber…

Die Einschränkung der Bürgerrechte während der Coronavirus-Krise, wie auch alle geplanten Maßnahmen im Schulbereich,  werden mit dem Schutz der Gesundheit begründet.

So weit so gut. Doch ist gerade in diesem Zusammenhang die Frage berechtigt: Was ist Gesundheit?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte 1948 folgende Definition gegeben: “Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens, und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“. Diese Definition ist sicherlich zu einer Zeit gemacht worden, in der private Interessengruppen  kein so großes Gewicht innerhalb der WHO hatten. Ein Begriff vom gesunden Leben, der den Menschen als Ganzheit sieht.

In Zeiten der Pandemie hatten und haben aber meist solche Mediziner das Wort, die den Menschen nicht aus einer ganzheitlichen Perspektive sehen, sondern  – überspitzt formuliert – als mechanisches Zusammenwirken von physischen, chemischen und elektrischen Elementen. So wird auch das Virus nicht als Teil einer lebendigen Wechselbeziehung, in der viele Faktoren eine Rolle spielen.

Dieses Menschenbild ist auch der Grund dafür, dass viele der getroffenen Maßnahmen wesentliche Grundsäulen zur menschlichen Gesundheit völlig außer Acht gelassen haben.

Grundsäulen für Gesundheit sind viel Bewegung, gute und ausgewogene Ernährung, giftfreie Umweltbedingungen und vor allem die geistigen Dimensionen, wenn man sie so bezeichnen kann: Bewusstsein. Einstellungen, Gedanken, Gefühle…kurzum unser Mind-Set. Gedanken können heilen: Dies auch der Grund, warum ein Großteil der Medikamente eine Placebo-wirkung haben; sie wirken, weil man an sie glaubt.

Die systematische Bombardierung mit Schreckensszenarien in den letzten Monaten haben letztlich diese wesentliche Säule zu einem gesunden Leben einstürzen lassen. Ein Nocebo-Effekt; d.h. sie haben krank gemacht bzw. den Boden für Krankheiten vorbereitet.

Es ist zwar immer wieder davon gesprochen worden, wie wichtig ein gutes Immunsystem zur Stärkung der Abwehrkräfte ist; doch wie das Wort schon sagt, geht es dabei um ein System – ein Zusammenspiel vieler Faktoren, die aber letztlich im Kampf gegen die Pandemie allesamt zu kurz gekommen sind: Bewegung, Sonne, menschliche Kontakte als Quelle von Wohlbefinden und Gesundheit.

Tatsache ist, dass sich die Pandemie vor allem in solchen Gebieten ausgebreitet hat, in denen es starke Umweltbelastungen gibt; dass vor allem Personengruppen betroffen waren, deren Immunsystem durch verschiedenste Faktoren bereits stark beeinträchtig war. Nicht nur, aber sicherlich auch in Folge ungesunder Lebens- und Arbeitsbedingungen.

In einem Gespräch mit Wolfgang Mayr in der Sendung „12 nach 12“ (20.06.20  http://www.raibz.rai.it/feed.php?id=75) hatte ich von der Notwendigkeit gesprochen, das zu hinterfragen, was wir als  „vernünftig“ betrachten. Dies betrifft auch  das Thema Gesundheit: Wenn wir den Menschen als Maschine, als mechanisches Wesen betrachten, sind bestimmte Maßnahmen, wie sie zur Pandemiebekämpfung getroffen wurden, sicherlich „vernünftig“. Aber sehen wir den Menschen als  selbstbestimmtes, beseeltes  Wesen, das untrennbarer Teil seiner Mitwelt ist,  dann gelten andere Maßstäbe für Vernunft