Alles Gute zum Neuen Jahr!

 

Den Rauhnächten von Weihnachten bis Dreikönig wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neue und unterschiedliche Bedeutung zugemessen. Die Grenzen zu anderen Welten werden in diesem Zeitfenster „durchlässiger“ und die Empfänglichkeit für spirituelle Themen dementsprechend größer… dies ermutigt mich auch dazu, meine Neu-Jahr-Wünsche mit einem Text zu begleiten, der mir wichtig und lesenswert scheint.

Ist die Zeit reif für eine Religionen übergreifende Allianz zur Rettung der Welt, der sich auch Atheisten und Agnostiker anschließen können? Von Wolfgang Sachs habe ich den Hinweis auf die  aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Politische Ökologie“  147/2016 erhalten, die sich diesen Fragen widmet. „Die ökologische und soziale Situation der Welt ist dramatisch. Politische Vereinbarungen oder Appelle konnten das Ruder bislang nicht herumreißen. Es wird immer deutlicher, dass sich die Außenwelt nur ändert, wenn sich auch in der Innenwelt der Menschen etwas tut. Gibt es spirituelle Ansätze in den verschiedenen Religionen, die den dringend nötigen sozial-ökologischen Wandel anstoßen können?

Link zum Artikel von Wolfgang Sachs: Der Beitrag der Spiritualität zur Erhaltung einer lebenswerten Welt

Im Vorjahr hat der Buchautor und Journalist Franz Alt den Dalai Lama interviewt. Eine der Kernaussagen darin: „Nach meiner Überzeugung können Menschen zwar ohne Religion auskommen, aber nicht ohne innere Werte, nicht ohne Ethik. Ich sehe immer deutlicher, dass unser spirituelles Wohl nicht von der Religion abhängig ist, sondern der uns angeborenen menschlichen Natur entspringt, unserer natürlichen Veranlagung zu Güte, Mitgefühl und Fürsorge für andere. Unabhängig davon, ob wir einer Religion angehören oder nicht, haben wir alle eine elementare und menschliche ethische Urquelle in uns. Dieses gemeinsame ethische Fundament müssen wir hegen und pflegen.“

Eine leicht gekürzte Fassung des Interviews  ist über folgenden Link einsehbar.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen zu einem gut gelebten Neuen Jahr!

Arno

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Wut, Freude, Hoffnung…ein musikalisches Intermezzo aus alten Zeiten

Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich werden will, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb: „Glücklich.“. Sie sagten mir, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden. Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.

(John Lennon)

In wenigen Tagen startet die zweite Runde der Werkstatt „Träumen Räume geben“. Themenschwerpunkte dabei sind  die Suche und Sehnsucht nach dem „Guten Leben“.

Das Thema ist nicht neu, aber immer noch brennend aktuell, entstehen doch in dieser Suche  die emotionalen und energetischen Grundbausteine für Veränderungen.

Zu diesen Anlass möchte ich mit diesem Rundbrief,  beispielhaft für Wut, Freude, Hoffnung,  drei alte Songs mitschicken, die in mir   – und wahrscheinlich in vielen von euch – diese Stimmungen/Emotionen geweckt und damit Energie zum gesellschaftlichen Engagement gebündelt haben.

Alle diese Songs sind vor ziemlich genau 50 Jahren entstanden (1967); unterschiedlich in den Rhythmen, in den Texten, in der Entstehungsgeschichte….doch allen gemeinsam ist, dass sie „gezündet“ haben.

  • Der „Schrei“ des Schmetterlings im Song der Doors „When the music´s over“
  • Die Unbeschwertheit und Freude  “Be sure to wear some flowers in your hair” in Scott Mc´Kenzies „San Francisco“
  • und die Hoffnung einer Wende und  Auferstehung im Song der Nomadi „Dio é morto“. .

Im Gegensatz zur analytischen Wissenschaft bringen Poesie und Musik zu einer anderen Sicht von Wirklichkeit. Weniger scharf gestochen, doch dafür offen für eine breitere Wahrnehmung.

Eine Frage, die mich im Rahmen dieser Träume/Räume-Werkstatt beschäftigt: Welche Musik öffnet in heutigen Zeiten  den Jugendlichen (und nicht nur diesen) die Türen zu einem Verständnis von dem, was im Leben wichtig ist? Für Gedanken und Anregungen eurerseits bin ich dankbar (arno.teutsch@rolmail.net). Wer an regelmäßigen Infos zu den Arbeiten der Träume/Räume-Werkstatt interessiert ist, sollte mir dies an meine Email-Anschrift mitteilen.

 

Arno Teutsch

EUREGIO: personaggio del mese / person des monats

Stavolta il nostro personaggio del mese è l’altoatesino Arno Teutsch che per tutta la sua vita ha lottato per una visione sostenibile di tematiche sociali, ecologiche e di educazione alla sostenibilità all’interno dell’Euregio e oltre, confrontandosi soprattutto con la povertà e il disagio nei paesi sottosviluppati. Ecco il nostro tentativo di ritrarre parti della sua personalità.


Unsere Person des Monats ist Arno Teutsch aus Südtirol, der sich sein ganzes Leben lang für den nachhaltigen Umgang mit sozialen, ökologischen und bildungspolitischen Themen in der Europaregion und außerhalb eingesetzt hat und sich immer noch einsetzt. Hier der Versuch eines Porträts des Denkers Arno Teutsch.